Webdesign-Grundlagen für mobile Websites

Webdesign-Grundlagen für mobile Websites

Autor: Jonas Hellwig
online veröffentlicht: 02.11.2012
Quelle: t3n.de

"Wenn heutzutage vom „mobilen Web“ gesprochen wird, ist damit meistens das so genannte „Responsive Webdesign“ (kurz: RWD) gemeint. Responsive Webdesign heißt soviel wie ansprechbares oder reaktionsfähiges Webdesign und bedeutet, dass eine Website so umgesetzt wird, dass sich das Design sowie alle Inhalte automatisch dem zur Verfügung stehenden Platz im Browser anpassen. Die Darstellung wird dabei mit der CSS3-Technologie „Media Queries“ entsprechend der verschiedenen Display-Größen angepasst.

Der Besucher kann bei einer RWD-Site also alle Inhalte konsumieren, unabhängig davon, ob die Website auf einem 27-Zoll-Display, auf einem Tablet oder mittels Smartphone dargestellt wird. Er sieht immer dieselben Inhalte, lediglich visuell für seine momentanen Bedürfnisse optimiert. Doch RWD ist nicht immer das Maß der Dinge. Bereits vor der Umsetzung eines Web-Projekts sollte die Frage stehen, ob die angebotenen Informationen überhaupt dafür geeignet sind. So muss geklärt werden, ob die Benutzer identische oder abweichende Informationen erwarten, wenn sie die Website von unterwegs aufrufen. Besucht ein User beispielsweise ein News-Portal, möchte er Nachrichten lesen. Dabei ist es irrelevant, von welchem Gerät aus er die Website besucht. Doch manchmal haben Nutzer spezielle Erwartungen.

Mobile-only:
Bei dieser Art mobiler Site handelt es sich um eine unabhängig konzipierte und programmierte Website. Diese soll nicht auf jedem Gerät eine gute Figur machen – sie wurde ausschließlich für die mobile Nutzung entwickelt und muss entsprechend auch separat gepflegt werden. Ein solches Konzept ist vor allem dann sinnvoll, wenn der Besucher unterwegs andere Informationen als von einem stationären Computer aus sucht. Ein Beispiel ist die Website der Deutschen Bahn: Werden am PC in erster Linie Tickets gekauft und allgemeine Informationen gelesen, so stehen in der mobilen Version die Fahrplanauskunft und Hinweise zu Verspätungen im Fokus. Ein RWD würde dem mobilen Nutzer in diesem Fall viele überflüssige Informationen anbieten.

Apps:
Der Vollständigkeit halber seien auch die Apps kurz erwähnt. Hierbei steht meist eine spezielle Funktion im Vordergrund. Der Benutzer muss sich zudem bewusst für die Nutzung der App entscheiden."

Quelle: t3n.de/magazin/praxis-guide-mobile-websites-fit-furs-mobile-web-230209/








Datum: 04.11.2012
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